Chronik CFC Hertha 06
| Diese Chronik beinhaltet nicht den kompletten Werdegang und sportlichen Erfolge des Vereins. Es dient nur zur kurzen Übersicht. Wesentlich genauere Angaben finden Sie in den Jubiläumsheften am Ende der Seite die Sie mit Hilfe eines Adobe Readers downloaden und lesen können. | ||
| 1905 | - |
Im Frühjahr finden sich ein paar Burschen von der Schlosserei Blume auf dem "Schlorrndorfer Exer" (Exerzierplatz der Elisabether, heute steht dort der Funkturm und das Messegelände) zum Fußballspielen ein. |
| 1906 | - |
Vereingründung am 05. März unter dem Namen
"Charlottenburger Fussball-Club Vorwärts"
als Vereinsfarben wurde grün-weiß-grün bestimmt, Spielkleidung:
weißes Hemd - schwarze Hose. Als Wappen ragte ein schwarzer
Adler mit einem kleinem grün-weißes Emblem auf der Brust. Im Juli folgte eine Namensänderung in "Charlottenburger Fussball-Club Hertha 06". Der Adler weicht einer grünen Schärpe die quer übers Trikot verläuft. |
| 1906/07 | - |
Gründung des B.B.B. (Berliner Ballspiel Bund) und Aufnahme des
Vereins mit zwei Mannschaften. Die Saison wurde mit einem 6. Tabellenplatz abgeschlossen. |
| 1908 | - |
Als neue Spielkleidung wurde grün-weiß-rot gewählt. Der Umzug vom "Exer" zum
Sportplatz Kirschenallee in Westend folgte, die Umkleide war in
der Nußbaumallee. Die erste Jugendmannschaft konnte im Oktober am Spielgeschehen teilnehmen. |
| 1909 | - |
Wieder Umzug zum "Schlorrndorfer Exer", das Umkleidelokal befand
sich Neue Kantstr. Ecke Witzlebenerstr.. Die zweite Mannschaft
errang zum ersten mal eine Meisterschaft. Der B.B.B. wurde aufgelöst und dem M.F.B. (Märkischer Fußball Bund) angegliedert. |
| 1911 | - | Alemannia wurde Meister - CFC Hertha 06 wurde als "2. Meister" benannt. |
| 1920 | - |
1. Aprilsonntag Einweihung des Sportplatzes Olberstr. (unser heutiger
Sportplatz; der Zugang erfolgte damals über die Olberstr.) Zusammenschluss mit Stern 1919. Ein Stern wird in das grüne Farbenfeld des Wappen integriert. Etwas später Eintrag ins Vereinsregister. |
| 1923/24 | - | 1. Jugendmeisterschaft des Vereins |
| 1924/25 | - | 1. V.B.B. Meisterschaft |
| 1933/34 | - | Zwangsvereinigung mit Brandenburg 03 unter dem Namen "Brandenburg-Hertha 06" |
| 1934/35 | - | Auflösung der Zwangsvereinigung (was für ein Glück damals) |
| 1937/38 | - | 2. Herrenmannschaft errang die Meisterschaft. |
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1945 |
- | 1. Fußballspiel in Berlin nach dem Krieg. Charlottenburg Hertha 06 - Wilmersdorf (BSV 92) Endstand 2 - 5 |
| 1949 | - |
11. Juni Neugründung am Gustav-Adolf Platz (heutigen
Mierendorffplatz). 29. Juni Training auf der Olberstr., den Platz mussten wir uns mit Brandenburg 03 teilen. |
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1950 |
- | Neue Kabinen und der Platzeingang an der Brahestrasse. Gründung der Schachabteilung! |
| 1951 | - |
Installation der Lichtanlage auf dem Platz. Wiederherausgabe der Vereinszeitung "Der Herthaner" |
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1953 |
- |
Im Februar Umzug zum Kühlen Grund wegen Platzrenovierung. Im August Platzeinweihung der Olberstr. Spiel gegen TeBe Endstand 1 : 1 |
| 1979 | - | Sanierung Sportplatz (Kunstrasen) und Kabinen. |
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| 50 Jahre in PDF ca. 32,4 MB | 75 Jahre in PDF ca. 34,6 MB | Presseberichte in PDF 731 KB |
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Das Schachspiel ist zwar nicht jedermanns Sache, wer es aber erst richtig erkannt hat, der gibt sich ihm mit allen Fasern seines Herzens hin. Dass sich eine Schachgruppe aber aus den Reihen der Fußballspieler konstituiert wie bei uns, dürfte wirklich nicht zu oft vorkommen. Bei unserm Vereinswirt lag so ein Schachbrett herum, und da war es Karl Lehmann, der sich mit einer Handvoll Interessierter ans Brett setzte, um mit ihnen dem üblichen Sonntagstrubel im Vereinslokal zu entgehen. Zu diesem Kreis schachspielender Fußballer gehörten damals Karl Lehmann, Willi Zeitler, Alfred Maserath, Hans Hemm, W. T. und Franz Ost.
Die Idee zur Gründung einer Schachgruppe nahm konkrete Formen an
und am 1. Februar 1950 traf man sich zur ersten Runde des ersten
Turniers bei Hertha 06; womit für uns das Datum des Gründungstages
gegeben ist.
Das Restaurant Kleinitzke (an der
Schloßbrücke) war zum Schachlokal auserwählt worden, da uns unser
Vereinslokal Neumann nicht zur Verfügung stand. - Zu den bisher
erwähnten Schachfreunden kamen noch hinzu: Günter Klepke, Willi
Helle, Werner Reinhardt, W. Lehmann, Ernst Krause und Kurt
Moldenhauer. Als Gäste nahmen Dziallas, Gossert und G. Walter am
Turnier teil, die aber gesondert gewertet wurden. Sieger wurde mit
19 Punkten Kurt Moldenhauer, der dann auch bald die Leitung der
Abteilung übernahm. Auf dem 2. Platz endete Günter Klepke (13) vor
Ernst Krause (12 ½).
Es fanden sich noch mehr Schachfreunde ein, die Arbeit wurde
umfangreicher.
Am 6. Juli 1950 wurde dann im Vereinslokal in der ersten
Mitgliederversammlung der erste Vorstand der Schachgruppe gewählt:
Kurt Moldenhauer zum Vorsitzenden, Walther Schetschorke übernahm die
Arbeiten des Schriftführers und Spielleiters und Werner Reinhardt
wurde zum Kassierer gewählt.
Im Oktober begann das nächste Turnier schon mit 22 Teilnehmern,
obwohl vom ersten Turnier buchstäblich nur fünf Teilnehmer
übriggeblieben waren. In dem doppelrundigen Turnier wurde wiederum
Kurt Moldenhauer Sieger mit 29 ½ Punkten vor Walter Höhne (25 ½) und
Horst Weber (25). Das Spielniveau war noch sehr niedrig und wird
dadurch erhellt, wenn man hört, daß an einem Abend bis zu drei
Partien beendet wurden! - Trotzdem fühlten wir uns "sehr stark", und
Kurt Moldenhauer arrangierte den ersten Klubkampf gegen den A-Verein
Siemens. 12:2 siegten die Siemensstädter, wobei lediglich
Schetschorke an Brett 7 und Maserath an Brett 14 Punkte für Hertha
holten.
Der Sommer 1951 wurde mit einem Turnier
nach Schweizer System ausgefüllt, wobei 8 Runden zu spielen waren.
Es endete mit einem überraschenden Sieg von Walter Schetschorke (6)
vor Kurt Moldenhauer (5,5) sowie Günter Blank und Walter Höhne mit
je 5 Punkten.
Am 1. August 1951 traten wir dem Berliner Schachverband bei und
meldeten für die Berliner Mannschaftsmeisterschaften gleich zwei
Mannschaften, denn unser Kreis hatte sich inzwischen auf 27
Mitglieder erhöht. Wir starteten in der Klasse B und konnten auf
Anhieb den 3. Platz hinter Pankow II und Weiße Dame I belegen. Die
2. Mannschaft wurde in der C - Gruppe Letzter. Es wird vielleicht
interessieren, wer damals schon in unseren Reihen für uns gekämpft
hat: 1. Mannschaft: Moldendenhauer, Höhne, Weber,
Kulick, M. Hanisch, Blanck, Donath, Petznick, Ott, Dreilich,
Schetschorke. 2. Mannschaft: Biedler, Heinecke, Maserath, Greif,
Reinhardt, Steffe, Methling, Spangenberg, Smieszek, W. Schulz und
weitere Mitglieder.
Auf der Versammlung vom 4. Oktober 1951
wurde erstmals der zweite Spielabend gefordert, der für uns zum
Problem wurde und erst im Herbst 1955 einigermaßen zu unserer
Zufriedenheit ausfiel. Aber schon damals war es so, dass die
Versammlung zwar diesen zweiten Spielabend einstimmig beschloss, die
Resonanz aber ausblieb. ---
Plötzlich, im Oktober 1951 fanden sich sechs Jugendliche ein!
Natürlich waren es Fußballer, von denen aber nur Lutz Siebert,
Günter Geltz und Kurt Fleischmann bei uns blieben und schon gutes
Können mitbrachten.
Die Clubmeisterschaft 1951/52 sah 33 Teilnehmer in zwei Klassen
vereinigt, und zum dritten Male konnte sich Kurt Moldenhauer mi 11½
Punkten in die Siegerliste einschreiben. Hinter ihm kamen Georg
Hanisch und Oskar Ott punktgleich ein, und erst ein Stechen brachte
Georg Hanisch den 2. Platz ein. --- In der B-Gruppe gelang es
unserem Senior Wilhelm Schulz, Sieger zu werden und Spieler wie
Methling und Greif auf die Plätze zu verweisen. --- In der
Jugendgruppe siegte Günter Geltz (12) vor Lutz Siebert (10), Zieme
(6) und Fleischmann (5)
Der Verband hatte erstmals die Pokalmeisterschaft ausgeschrieben.
Auf Vereinsebene siegte Georg Hanisch vor Kurt Moldenhauer, Max
Hanisch und Willi Heinecke. Auf Verbandsebene schieden unsere
Teilnehmer aber bald aus.
Freundschaftsspiele gegen Weiße Dame verloren wir mit 5:9 und 5:8.
Auch das Rückspiel gegen Siemens an 25 Brettern verloren wir mit
5½:19½. Der Kampf gegen die SG Eckbauer ging ebenfalls mit 10:14
Verloren , doch konnten wir aus diesem Ergebnis gute Schlüsse für
die Meisterschaftsspiele ziehen.
Dem eifrigen Verfechter des Blitzspiels, Hans Biedler, ist es zu
verdanken, dass diese Spielart bei uns Eingang und in der Folge
recht viel Freunde fand. Für den Sieger des ersten Blitzturniers am
2. Weihnachtsfeiertag 1952 stiftete Hans Biedler das bekannte
Högfeld-Bild "Schachmatt" und Günter Petznick war mit 13 Punkten
glücklicher Sieger. Ihm folgten Johann Dreilich Hans Biedler
selbst auf den Plätzen. Mit Stoppuhr und leerem Bierglas als Gong
wurde die Zeit gemessen; primitiv, aber es ging recht gut.
Die Clubmeisterschaft 1952/53 brachte mit Kurt
Schmidt (17) einen neuen Mann als Sieger hervor. Georg Hanisch
verteidigte seinen 2. Platz mit Erfolg,und auf dem 3. Platz landete
J. Dreilich vor Albert Radtke. Der Titelverteidiger landete auf dem
13. Platz und musste dem jugendlichen Lutz Siebert noch den
Vortrittlassen. In der B-Klasse siegte Hermann Steinemann (13,5) vor
Erich Klatt (13) und Günter Geltz (11,5).
Die Schachgruppe Hertha 06 war nun auf 41 Mitglieder angewachsen.
Wir meldeten zu den Verbandskämpfen vier Mannschaften, denn alle
Mitglieder sollten zum Einsatz kommen. Unsere 1. Mannschaft brachte
uns den ersten großen Erfolg. Sie errang in ihrer Gruppe die
Meisterschaft! Die Meistermannschaft hatte folgendes Aussehen: K.
Schmidt, G. Hanisch, Kulick, Radtke, Petznick, Dreilich und
Moldenhauer. Auch die Zweite hatte sich verbessert und erreichte
schon den 7. Platz. Die "Dritte" belegte in C den 8. Platz und die
"Vierte" bildete das Schlusslicht in der Tabelle. Die Erfolge
machten uns Mut und wir stellten uns höhere Aufgaben. Zum nächsten
Clubkampf am 17.5.53 gingen wir zu Springer Tegel (Zwischenliga) und
brachten es fertig, Springer mit 11:3 zu überrennen! Auch das
Rückspiel endte 9 : 8 für uns. In Clubkämpfen gegen Weiße Dame
spielten wir schon 4,5 :4,5 und sogar zum 7:6 Sieg reichte es.
Die Pokalmeisterschaft 1953 brachte mit Fritz Hammel einen
ergeizigen Spieler in den Vordergrund, der K. Schmidt, H.-J.
Storrund H. Steinemann ausschaltete.
In der Mitgliederversammlung am 2.7.53 wurde der Mitbegründer
der SchachabteilungKarl Lehmann, zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Der
Vorstand mußte, bei nun 51 Mitgliedern, verstärkt werden. K.
Moldenhauer wurde wieder Vorsitzender, W. Schetschorke wieder
Spielleiter. Zum 1. und 2. Schriftführer wurden Hans Bethke und
H.-J. Storr gewählt. 1. Kassierer wurde H. Steinemann und als 2.
Kassierer fungierte Günter Spangenberg. Auf dieser Versammlung wurde
die von Kurt Moldenhauer entworfene Nadel als eigenes Abzeichen
eingeführt.
Im November1953 kriselte es in der Schachgruppe und Moldenhauer
erklärte seinen Austritt. Bis zur nächsten Versammlung wahrte
Schetschorke die Interessen der Abteilung. ~~~Weihnachten fand
wieder ein Blitzturnier statt. K. Trautvetter wurde Vereins -
Blitzmeister (15) vor August Marks (14), Dreilich (13) und den
Jugendlichen Siebert und Kleischmann (je 12).
Am14. Januar 1954 wurde Hermann Steinemann zum 1.
Vorsitzenden gewählt. Damit begann eine neue Äera. W. Schetschorke
wurde 2. Vorsitzender unter Beibehaltung seines Spielleiterpostens.
Hans Schlüter hatte schon im November das Kassenamt übernommen.
Inzwischen waren wieder die Verbandskämpfe 1954 angelaufen. Unsere
Erste hatte sich in der höheren A-Klasse gut bewegt und erreichte
zur allgemeinen Überraschung den 2. Platz hinter Wittenau II. Auch
die 2. Mannschaft erfreute uns mit dem 2. Platz in Klasse B hinter
Wittenau III. Die Dritte wurde notgedrungen in die höhere B-KLasse
übernommen und konnte sich dort behaupten. Selbst unsere Vierte
hatte sich verbessert und landete in Klasse C auf dem 7. Klatz.
Die Clubmeisterschaft 53/54 in drei Klassen wurde
wieder eine Beute von K. Schmidt (10,5) vor Petznick (8,5) Und A.
Marks(8). In Klasse B siegte H.-J. Storr(8,5) vor GG. Geltz (7,5)
sowie Willi Heinecke und Erich Klatt (je 6,5). Sieger in Klasse
Cwurde Hans Pöthig (12) vor Alfred Andree und K. KLeischmann (je
10).
Am 4. März 1954 hatten wir unsere erste Simultanvorstellung mit
Schachfreund Richard Steinmetz vom Schachclub Wilmersdorf. Steinmetz
brachtefür seine Gegner als Anerkennung guten Spiels sogar kleine
Buchpreise mit! Wo gibt es noch so etwas? Von den 19 Partien musste
Steinmetz 7 Partien als verloren und eine Partie remis geben. Sicher
hatte er nicht mit solchem Widerstand bei unds gerechnet.. --- Zur
Saison - Abschlussfeier war Schfr. Steinmetz wieder bei uns und
demonstrierte uns sein gewonnene Partie gegen Dr. Euwe. Studien über
Eröffnungen und Endspiele fanden beiunseren Mittgliedernein gutes
Echo. Es war in jeder Hinsicht ein gelungener Abend!
---Pokalmeister 1954 wurde K. Schmidt vor Petznick, Siebert und
Hanisch.---
Manfred Giray (Schriftführer) und Kurt Klaue(2. Kassierer), als neue
Leute, waren Mitglieder im neuen Vorstand geworden.
Am 28.August folgten wir einer Einladung der BSG - Motor Vetschau in
den Spreewald. Zwar sollten alle Abteilungen Herthas dran
teilnehmen, aber nur die Schachgruppe allein hatte zu der Fahrt in
die DDR Mut bewiesen. Diese Begegnung wurde zu einem schönen
gesellschaftlichen Ereignis und alle Teilnehmer zehren noch lange
von der frohen und schönen Fahrt. Sportlich waren wir den
Spreewäldern klar überlegen. Der eigentliche Kampf wurde wegen
anderer Veranstaltungen abgebrochen und endete 8:7 für uns während
wir in zwei Blitzkämpfen eindeutig 10:4 und 11:3 siegten. ---Einen
Wettkampf gegen BSG Nord-Fürstenwalde, gewannen wir mit 7,5:1,5 und
das Rückspiel in Charlottenburg endete 12,5:2,5 zu unseren
Gunsten--- Aa7. November folgte inFürstenwalde der Großkampf
Humboldt/Hertha06 gegen eine Auswahl des Bezirks Frankfurt/Oder an
40 Brettern. 24 Humboldt- und 16 Hertha06Spieler errangen einen Sieg
von 21:19, wobei jeder Verein 10,5 Punkte herausholte. Schachfr.
Steinmetz, inzwischen unser Mittglied geworden, besiegte dabei am 1.
Brett, Groschupf, den elften der DDR-Meisterschaft.--- Die Jahre
1953/54 waren nun schon zu Erfolgsjahren Geworden!
Die Mannschaftsmeisterschaften 1955 wurden wieder ein großer Erfolg
für Hertha 06, gelang es doch unserer 1. Mannschaft sich das zweite
Mal eine Gruppenmeisterschaft zu erkämpfen. Wir wurden Sieger in der
A-Klasse !!! Es waren recht harte Kämpfe, denn nach fast jeder Runde
war ein anderer Verein Spitzenreiter. Herthas Vertreter in dieser
Mannschaft waren: Steinmetz, Trautvetter, G.Hanisch, Petznick,
A.Marks, Radtke und Dreilich ja sogar Geltz und Siebert als Ersatz
waren am Sieg beteiligt. ---Die Zweite belegte in Klasse B einen
guten 3. Platz, während die Dritte durch Siegvorteil dem Abstieg
nach C entgehen konnte. Die Vierte blieb wieder einmal als
Schlusslicht der Tabelle hängen.
Ostern 1955 erfolgte das Rückspiel gegen Vetschau bei uns und sah
uns mit 8:2 als Sieger.
Die Clubmeisterschaft 54/55 Wurde erst im Stichkampf von Steinmetz
gewonnen. Trautvetter (5,5) wurde Zweiter, während Marks (5) einmal
mehr auf dem 3. Platz landete. In Klasse A setzte sich Fritz
Mammel(8,5) durch und verwies Heinecke (7,5) und Siebert (5,5) auf
die Plätze. In Klasse B siegte H. Greif (6) Kleischmann, Donath,
Klaue und Reinhardt endeten punktgleich( je 5) auf dem 2.Platz.
Sicherer Sieger in Klasse C wurde Alfred Raue (18) vor Ingo Kostorz
(16) und Erhard Andree (15), der das Turnier krankheitshalber nicht
beenden konnte.
Am Himmelfahrtstag 1955 erlitten wir bei König Tegel eine 9:10
Niederlage.
Pokalmeister wurde Hans Schüler vor Siebert und Steinemann.
Die Clubmeisterschaft 1955/56 ist noch nicht beendet, ebenso die
Verbandskämpfe.
Aus Anlass des 50jährigen Bestehens von Hertha 06 veranstalten wir
ein Jubiläumsturnier, zu dem wir die Vereine Damen-Schachklub,
Siemens und König Tegel eingeladen haben und dessen Ergebnis auf dem
Jubiläumsfest bekannt gegeben werden.
Unter dem Mitgliederbestand haben wir die Spreu vom Weizen getrennt
und können sagen, dass die 40 Mitglieder der Schachgruppe treu zur
Fahne Hertha 06 stehen!
1950 - 52 Kurt Moldenhauer 1953/54 Kurt Schmidt 1955 Richard Steinmetz
1952 Georg Hanisch 1953 Fritz Mammel 1954 Kurt Schmidt 1955 Hans Schüler
1953 Günter Petznick 1954/55 Karl Trautvetter
1952 1. Mannschaft 3.Platz in Klasse B
1953 1. Mannschaft Sieger in Klasse B
1954 1. Mannschaft 2. Platz in Klasse A
2. Mannschaft 2. Platz in Klasse B
1955 1. Mannschaft Sieger in Klasse A
2. Mannschaft 3. Platz in Klasse B
Aktualisiert am: 14.09.2011
© 2009 Werner Langer CFC Hertha 06 e.V.,Schachabteilung ... [ ↑ ] | Home | Disclaimer |