#Die Hertha 06 News-Letter Nr. 04 - 2012 #

vom 02. Februar 2012

 

Liebe Schachfreunde!

Das Jahr 2012 hat begonnen,  für uns die Schachabteilung, gab eine große Veränderung durch den Verlust unserer langjährigen Spielstätte. Für einige Mitglieder bringt der Wechsel gewöhnungsbedürftige Umstände mit sich. Aber wir sollten alle optimistisch in die Zukunft blicken, endlich können wir auch daran denken um jugendliche Mitglieder zu werben, wir haben es bitter nötig!
In diesem Sinne lasst uns das neue Jahr angehen, und ich wünsche allen Schachfreunden ein erfolgreiches Jahr!
Euer Webmaster!

Zitat der Woche:
Schlimmer als Schwierigkeiten zu haben, ist die Tendenz, sie zu meiden!

Euer Webmaster!


-->  -- Das Schnellturnier zur Einweihungsfeier gewinnt Thomas Kohler vor Hankow und Stark.
-->  -- Michael Hirche gewinnt Gänsepreisskat!
-->  -- Bilanz vom So. 04.12. 4. Runde BMM, ein Remis und 2 Niederlagen,
-->  -- die "Vierte" war spielfrei!
-->  -- Das überarbeitete Saisonheft steht online zur Verfügung.
-->  -- Achtung! Neu! Für die Schachabteilung, Onlinespeicher für Fotos (Link siehe Fotogalerie)

Es grüßt sportlich
Werner Langer


Schnellturnier zur Einweihungsfeier, 10 Min. 7 Runden Schweizer System bei 30 Teilnehmern

Die drei Erstplatzierten
.
Hier die Begrüßungsansprache unseres 1. Vorsitzenden Dr. Ferenc Toth.

Fortschrittstabelle: Stand nach der 7. Runde (nach Rangliste)
1. Kohler,Thomas 2152 11W1 15S1 3W1 10S1 2W1 4S1 6W½ 6.5 31.0 28.75
2. Hankow,Peter 18W1 12S½ 7W1 6W1 1S0 5W½ 10S1 5.0 31.0 20.25
3. Stark,Wolfgang 1987 20S1 14W1 1S0 12W1 6S1 13W½ 5S½ 5.0 30.5 19.75
4. Lohmar,Jörg 1856 9S1 19W1 6S0 24W1 10S1 1W0 13S1 5.0 29.0 18.00
5. Baier,Reinhard 1882 8S0 17W1 12W½ 21S1 7W1 2S½ 3W½ 4.5 29.5 18.00
6. Toth,Ferenc 1982 23W1 30S1 4W1 2S0 3W0 9W1 1S½ 4.5 29.5 16.25
7. Paul,Reinhard 1836 22S1 13W½ 2S0 19W1 5S0 16W1 15S1 4.5 26.5 15.00
8. Irrgang,Jens 1689 5W1 11S0 15W0 25S1 24S1 14W1 12S½ 4.5 25.0 15.50
9. Goepel,Helmut 1747 4W0 27S1 26W1 15S½ 11W1 6S0 18W1 4.5 24.0 12.75
10. Walz,Jürgen,Dr. 1919 17S1 24W1 13S1 1W0 4W0 11S1 2W0 4.0 30.5 14.00
11. Langer,Werner 1755 1S0 8W1 16S1 14W1 9S0 10W0 20S1 4.0 30.0 15.00
12. Wagner,Christoph, 1773 16S1 2W½ 5S½ 3S0 17W½ 23S1 8W½ 4.0 28.5 14.75
13. Hoffmann,Peter 1876 21W1 7S½ 10W0 18S1 15W1 3S½ 4W0 4.0 28.0 14.25
14. Dziallas,Michael 1838 27W1 3S0 25W1 11S0 21W1 8S0 23W1 4.0 23.5 10.00
15. Hirche,Michael 1876 28S1 1W0 8S1 9W½ 13S0 17S1 7W0 3.5 29.0 11.75
16. Huth,Michael 1352 12W0 23S1 11W0 20S1 18W½ 7S0 25W1 3.5 23.5 9.50
17. Alves,Christopher 1529 10W0 5S0 27W1 30S1 12S½ 15W0 24S1 3.5 21.5 7.50
18. Steinmetz,Günter 1658 2S0 22W½ 29S1 13W0 16S½ 19W1 9S0 3.0 24.5 7.75
19. Schreck,Robert 1879 25W1 4S0 21W0 7S0 27W1 18S0 26W1 3.0 22.0 6.50
20. Paul,Wolfgang 1639 3W0 26S0 22S1 16W0 30W1 21S1 11W0 3.0 21.5 7.00
21. Fode,Berthold 1738 13S0 28W1 19S1 5W0 14S0 20W0 29S1 3.0 21.5 6.00
22. Adam,Hanna 1389 7W0 18S½ 20W0 29S1 23W0 26S½ 28W1 3.0 18.0 5.50
23. Reeger,Stephan 1308 6S0 16W0 28S1 26W½ 22S1 12W0 14S0 2.5 22.5 5.50
24. Kersten,Martin 1654 26W1 10S0 30W1 4S0 8W0 25S½ 17W0 2.5 22.5 4.25
25. Mitlmeier,Johanne 1510 19S0 29W1 14S0 8W0 26S1 24W½ 16S0 2.5 21.0 4.75
26. Adam,Horst-Dieter 1385 24S0 20W1 9S0 23S½ 25W0 22W½ 19S0 2.0 21.0 5.75
27. Gnadl,Gerhard 1486 14S0 9W0 17S0 28W1 19S0 29W0 30S1 2.0 19.0 2.50
28. Schwandt,Manfred 1498 15W0 21S0 23W0 27S0 29W½ 30S1 22S0 1.5 16.5 1.75
29. Focke,Wolfgang 1544 30W0 25S0 18W0 22W0 28S½ 27S1 21W0 1.5 16.0 2.75
30. Glasenapp,Hartmut 996 29S1 6W0 24S0 17W0 20S0 28W0 27W0 1.0 18.5 1.50

Richard Steinmetz Gedächtnis - Pokal

Liebe Schachfreunde,
im Vereinspokal wurde die erste Runde gespielt und es gab folgende Ergebnisse:

1. Dehne - Lilienthal - : +   9. Goepel- Mitlmeier remis / 1 : 0
2. Weiser - Rother - : +     10. Dziallas - Steinmetz 1 : 0
3. Schreck - Inngauer        11. Huth -Langer 0 : 1
4. Djuric - Dr. Thoth 0 : 1  12. Walz - Schwandt 1 : 0
5. Fecke - Fleischmann + : - 13. Lemnitz - Glasenapp 1 : 0
6. Reeger - Radke  - : +     14. Hirche - Paul remis / 
7. Stark - Matthies 1 : 0    15. Gnadl - Fode 0 : 1
8. Rubinstein - Thon  + : -  16. Goltsman - Wierzbicki

Die zweite Runde wird am 9. Februar 2012 ausgetragen!
Viele Grüße vom Spielleiter
Michael Dziallas

Tabelle und Auslosung der 2. Runde siehe:
http://www.hertha06.de/schach/pokal.html

Gänsepreisskat

Souveräner Sieger beim traditionellen Preisskat kurz vor Weihnachten,
wurde mit großem Vorsprung Michael Hirche! Herzlichen Glückwunsch!

 1. Hirche    2360
 2. Schwandt  1535
 2. Schreck   1502
 4. Weiser    1357
 5. Toth      1339
 6. Gnadl     1311
 7. Matthies  1235
 8. Rother    1219
 9. Freiberg  1212
10. Dziallas  1082
11. Radke     1032
12. Djuric     739
13, Reeger      63

B L I T Z C U P

Zur vierten Runde starteten in den neuen Räumen je 6 Teilnehmer im Hauptturnier und  im U-1650 Turnier.
Wegen der geringen Beteiligung wurden je zwei Durchgänge gespielt.
Sieger im Hauptturnier wurde Reinhart Paul 8 Pkt. vor Robert Schreck 6 Pkt und Dr. Toth 5,5 Pkt.
Den ersten Platz im  U1650-Turnier sicherte sich diesmal Stephan Reeger mit 7 Pkt. vor  Gast Kersten  6 Pkt. und Micha Huth 5,5 Pkt.

Achtung! Mitteilung des Spielleiters betr.: Richard Steinmetz - Pokal

V e r e i n s m e i s t e r s c h a f t

Letzten Do. fanden insgesamt 5 Partien statt. In der A-Klasse gewann Inngauer gegen Langer und Stark gegen Wierzbicki endete remis. . Durch den Rücktritt von Fleischmann und dem Wegfall seiner abgegebenen Punkte, hat sich in der Tabelle einiges verschoben, sehr zum Nachteil der Betroffenen die gegen ihn gewonnen hatten, außerdem kann Sfr Dehne aus beruflichen Gründen das Turnier nicht beenden. In der B-Klasse verloren Huth gegen Schreck, sowie Schwandt gegen Goltsman ihre Partien.  In der C-Klasse besiegte Mitlmeier seinen Gegner Lilienthal souverän und festigte seinen Spitzenplatz
Euer Webmaster

Siehe auch VMS-Tabellen


W E S T P O K A L

Der Traum ist wahr geworden, wir gewinnen sensationell mit 6,5 : 3,5 gegen Weisse Dame und damit zum ersten mal den Westpokal! Mit einer ungeheuren kämpferischen Leistung wurde der Große Favorit und mehrmaliger Gewinner des Westpokals niedergerungen.

Auf dem Bild von links: Reinhart Paul, Wolfgang Stark, Michael Dziallas, Werner Langer, Berthold Fode, J-D. Wierzbicki, Klaus Fleischmann, Jürgen Walz, J. Mitlmeier und vorn Feri Toth.

Hier ein ausführlicher Bericht von Feri Toth.

„Im Westen was Neues“ Was lange währt, wird endlich gut. Was uns im letzten Jahr noch knapp verwehrt blieb, konnte in diesem Jahr endlich realisiert werden: mit einer überzeugenden Leistung, wurde Weiße Dame in der Schlussrunde mit 6,5 zu 3,5 (!!!) niedergerungen und 2011 erstmals der Westpokal geholt. In diesem Jahr passte vieles. In der 1. Runde gelang es uns durch einen 9 : 1 Kantersieg gegen Siemensstadt eine gute Ausgangssituation zu schaffen. Vielleicht noch etwas wertvoller war allerdings der unerwartete 5,5 zu 4,5 Sieg von Eckbauer gegen Weiße Dame. Er führte zu der sicherlich kurios zu nennenden Situation, dass Weiße Dame ab dem 2. Spieltag auf Schützenhilfe angewiesen war, während Eckbauer und wir es noch aus eigener Kraft schaffen konnten. Wir hatten erst mal ein Bombenbrettpunktverhältnis, Eckbauer demgegenüber das deutlich leichtere Restprogramm; sie hatten „Weiße Dame“ hinter sich und Siemensstadt vor der Brust – bei uns war es genau umgekehrt … Demgemäß galt es in der 2. Runde möglichst mit einem Sieg gegen Eckbauer dafür zu sorgen, dass in der Schlussrunde gegen Weiße Dame vielleicht schon eine knappe Niederlage reicht. Umgekehrt wäre Eckbauer bei einem Sieg gegen uns so gut wie durch gewesen. Letztlich kam es, wie es im Sinne der Dramaturgie der Ereignisse kommen musste: am Ende eines abwechslungsreichen und dramatischen Kampfes trennten sich Eckbauer und wir 5:5 unentschieden, was für die Schlussrunde zur Folge hatte, dass sowohl Eckbauer, als auch wir, als auch Weiße Dame noch Chancen auf den Turniersieg hatten. Was für ein Showdown; Gary Cooper hätte seine helle Freude gehabt. Eine Hoffnung starb als erstes. Hatte ich in Anbetracht der Ausgangssituation, dass Eckbauer im Falle des zu erwartenden Sieges gegen Siemensstadt für „Weiße Dame“ unerreichbar bleiben würde, ein bißchen darauf gehofft, dass „Weiße Dame“ mit einer „machbaren“ Mannschaft gegen uns antreten würden, gegen die wir uns gute Chancen ausrechnen können, so belehrte mich die Aufstellung eines Besseren: an den ersten vier Brettern warteten 4 gestandene Oberligaspieler (Brett 1 DWZ etwa 2160, Brett 2 knapp 2140 – und Franco Mahn, einer meiner zahlreichen Angstgegner an Brett 4) auf uns, und auch nach hinten raus blieben sie an den meisten Brettern favorisiert. Da musste schon viel zusammenkommen, damit wir uns durchsetzen. Und es kam noch mehr zusammen … Da war zum Beispiel ein Werner Langer, der postwendend, nachdem wir mit 1:0 in Rückstand geraten waren für den Ausgleich sorgte. Er hatte sich bereits in der Eröffnung die Initiative und erheblichen Entwicklungsvorsprung gesichert und diesen sehenswert und unerbittlich verwertet. Da war ein Berthold Fode, der - nach langer Abstinenz genau rechtzeitig für uns ans Schachbrett zurückgekehrt - in einer Partie bei der sich die Könige auf unterschiedlichen Flügeln in Sicherheit zu bringen suchten, die Nerven behielt und genau genommen so stark spielte, wie ansonsten allenfalls mal gegen mich im Pokal … Sein Sieg war umso wichtiger, als das Michael Dziallas leider in einer bis zum Schluss abwechslungsreichen Partie zu guter Letzt für eine Abwechslung zuviel sorgte und so das Nachsehen hatte. Da war ein Jürgen Waltz, der in ausgeglichener Stellung an Brett 5 problemlos ein Remis hätte haben können, sich statt dessen auf einen zweischneidigen Gewinnversuch einließ, der auch in eine Gewinnstellung zu münden schien, sich schließlich aber in einem Endspiel mit jeweils einer Dame und einem Bauern auf beiden Seiten wiederfand – und dieses, zugegeben etwas glücklich, nach Zeit gewann. Da war ein Jan-Daniel Wierzbicki, der an Brett 1 mit Schwarz den DWZ-stärksten Gegner (2151) vorgesetzt bekam, supersolide zunächst Ausgleich erlangte, absolut nichts zuließ, ehe er sogar allmählich einen positionellen Vorteil erlangen und diesen ausbauen konnte. Wie zur Bestätigung meiner Einschätzung bot ihm sein sichtlich unzufriedener Gegner Remis an, was aus meiner Sicht schon einem Ritterschlag gleichkam. Da zwischenzeitlich Wolfgang Stark an Brett 3 mit Schwarz ein wichtiges Remis geholt hatte und sowohl Reinhard Paul, als auch ich selbst ziemlich aussichtsreich standen, bedeutete ich Jan, dass er es ruhig annehmen könne. Er vertiefte sich sodann noch mal in die Stellung und entschied sich mutig – mit Respekt aber ohne Angst vor der Stärke seines Gegners – weiterzuspielen und die Gespenster der Vorsaison zu vertreiben. Zunächst holte er sich die Qualität, etwas später hatte er schon einen Turm für zwei nicht wirklich gefährlich werdende verbundene Freibauern. Er ließ nichts mehr anbrennen und verwertete seinen Vorteil sicher und souverän. Für mich eine absolute TOP-LEISTUNG. Ich weiß zwar nicht, was Fritz dazu sagt, aber aus meiner Froschperspektive sah das alles sehr gut aus und allemal eine würdige Partie für unsere „Partie des Monats“. Schön, dass ich das alles aus der Nähe miterleben durfte. Ich schätze auf die Partie kann er wirklich stolz sein. Und sie stolz mit seinem Sohn analysieren. Da war ein Reinhart Paul, der gegen einen meiner Angstgegner, Franco Mahn, anzutreten hatte. Ehrlich gesagt, gab ich Reinhard wenig Chancen. Beide lieben es die Initiative zu ergreifen und beherzt anzugreifen und ich fürchtete Franco könnte es besser, würde früher oder später Reinhard in die Defensive drängen und mit ihm machen, was er mit mir leider auch schon häufiger mal gemacht hatte … Folgerichtig landeten die Könige auch schon bald auf unterschiedlichen Flügeln und der Kampf um die Initiative entbrannte. Reinhart bot die Qualität an, Franco lehnte – sicherlich aus guten Gründen – dankend ab. Und dann irgendwann bekam Reinhart „Übergewicht“, bekam sein Spiel durch, jagte Francos König vom Damen- auf den Königsflügel, bewahrte die Nerven und schloss seinen Angriff mit erheblichem Materialgewinn ab, der auch so einen Kämpfer, wie Franco, die Waffen strecken ließ. Und da war schließlich – last not least – unser Neumitglied, Johannes Mitlmeier, der an Brett 10 seine erste Turnierpartie für uns spielte. Gegen einen starken Gegner hielt er lange Zeit das Gleichgewicht, ehe er sich doch nach zähem Kampf geschlagen geben musste. So konnte er zwar nicht gleich einen halben oder gar ganzen Punkt beisteuern. Neben guten „Nehmer- und Steherqualitäten“ überzeugte er jedoch auf Anhieb als wahrer Glücksbringer! Er kam, sah und siegte mit – wofür wir anderen 10 Jahre gebraucht haben, erlebte er bereits bei seinem allerersten Einsatz für uns! Insoweit also doch ein ebenso glücklicher, wie geglückter Einstand. Dankbar zu loben ist der sportlich-faire ja schon fast freundschaftliche Rahmen dieser „Fun-Veranstaltung“. Er spiegelte sich darin wieder, dass sowohl die Jungs des entthronten Vorjahressiegers „Weiße Dame“, als auch, die von uns um Nasenlänge abgefangenen Schachfreunde von Eckbauer soviel Größe hatten, dass sie uns unseren überraschenden Sieg sogar lächelnd und ehrlich gönnten, und sich auch ein bisschen mit uns mitfreuen konnten. Die Gastgeber von „Weiße Dame“ spendierten uns sogar eine Flasche Sekt. Ich schätze, wir können ihnen fürs nächste Jahr schon mal eine Flasche kaltstellen. – Wenn sich solche Erfolge für uns (leicht) wiederholen ließen, wäre die Freude nicht mal halb so groß, als wenn es nur bei jedem 10. Anlauf gelingt … - wenn überhaupt … Allerdings wäre es ebenso lückenhaft, wie unfair, an dieser Stelle allein die „Helden“ des Mannschaftskampfes gegen „Weiße Dame“ – bei dem für uns nun wirklich so gut, wie alles passte, zu würdigen und darüber andere Spieler, die zuvor schon wichtige Beiträge geleistet hatten, damit es gegen „Weiße Dame“ bzw. mittelbar auch Eckbauer überhaupt zum Endspiel kommen konnte, zu vergessen. Zu nennen sind meines Erachtens insoweit in vorderster Front Wolfram Inngauer, Reinhart Paul und Werner Langer. Sie alle sind zweimal angetreten und haben jeweils 2 Punkte geholt. Und alle drei haben mit ihren Siegen gegen Eckbauer mit für das 5:5 gesorgt, welches uns überhaupt die Möglichkeit gab, es in der Schlussrunde aus eigener Kraft schaffen zu können. Erwähnenswert ist auch, dass Wolfgang Stark, mannschaftsdienlich und selbstlos, bei seinen drei Einsätzen an den ersten 3 Brettern jeweils die schwarzen Steine in Kauf nahm, damit ich jeweils mit Weiß spielen konnte (- und dabei trotzdem noch auf eine ausgeglichene persönliche Bilanz kam). Und nicht zu vergessen sind auch ein Heer weiterer Spieler, die nur einmal zum Einsatz kamen, aber dabei 100 % holten: unser Mannschaftsführer Robert Schreck, Stephan Reeger, Berthold Fode, Jan-Daniel Wierzbicki und Donald Lemnitz. Letzterer steht meines Erachtens sinnbildlich für den Geist, der uns dieses Jahr so weit gebracht hat. Donald hat sich für alle drei Runden gemeldet, um zu spielen – auch wenn er krankheitsbedingt für die Schlussrunde schließlich absagen musste. – Nachdem er gegen Siemensstadt in der ersten Runde gespielt und gewonnen hatte, war er in der zweiten Runde als erster bei uns im Spiellokal schon etwa eine dreiviertel Stunde vor dem angesetzten Spielbeginn vor Ort, um schon mal die Bretter aufzubauen, die Uhren zu stellen, sich nützlich zu machen. Er gehörte folgerichtig auch zu den 10 Spielern, die gegen Eckbauer pünktlich da waren, und demgemäß von Robert, den von ihm zuvor allen mitgeteilten Regeln folgend, auch aufgestellt wurden. Als dann etwas verspätet Horst erschien, der ebenfalls spielen wollte und sein vermeintliches Startrecht einforderte, verzichtete Donald, obwohl als erster vor Ort und auch in Spiellaune, zugunsten von Horst, was sicherlich eine drohende Missstimmung, die belastend und wenig konzentrationsförderlich gewesen wäre, von vornherein verhinderte. Er hat sich spontan und ohne daraus eine große Sache zu machen, zurückgenommen und der Mannschaft dadurch einen großen Dienst erwiesen.

4.8.2011 Kleines Blitzturnier

An stelle des ausgefallenen TUSI spielten wir ein kleines Blitzturnier mit sensationellem Ausgang!
Hier die Tabelle!
   Name                               Pkt.  Rang
1. Bohmbach   xx 0  1  1  1  1  1  0 | 5  | 2.-3.
2. Reeger     1  xx 1  1  ½  1  1  1 | 6,5| 1. !!!
3. Mitlmeier  0  0  xx 1  0  1  1  1 | 4  | 5.
4. Lilienthal 0  0  0  xx 0  0  0  0 | 0  | 8.
5. Dziallas   0  ½  1  1  xx 1  1  0 | 4,5| 4.
6. Glasenapp  0  0  0  1  0  xx 1  0 | 2  | 6.
7. Lemnitz    0  0  0  1  0  0  xx 0 | 1  | 7.
8. Langer     1  0  0  1  1  1  1  xx| 5  | 2.-3.

B L I T Z C U P

Zur zweiten Runde der neuen Saison starteten 8 Teilnehmer im Hauptturnier und 5 im U-1650 Turnier. Wegen der geringen Beteiligung wurden jeweils zwei Durchgänge gespielt. Sieger wurde Gast Neumann vor Wolfram Inngauer und Reinhart Paul mit je 9,5 Punkten .
Den ersten Platz im  U1650-Turnier sicherte sich Wolfgang Rother mit 6 Punkten, vor den punktgleichen Michael Huth und Stephan Reeger je 5 Punkte.

Siehe Auswertung und Tabellen: http://www.hertha06.de/schach/blitzcup.html

Offene Berliner Senioren Einzelmeisterschaft 2012

Der ehemalige Berliner Knut Andersen (Foto), der inzwischen für die Schachfreunde Buer in Nordrhein-Westfalen spielt, ließ sich auch von Horst Strehlow nicht in seinem Siegesdrang stoppen. Einen ganzen Punkt Vorsprung hat der 63-Jährige inzwischen - und es sind nur noch drei Runden zu spielen. Morgen prüft ihn der Potsdamer Allgemeinmediziner Dr. Hans-Joachim Grottke, ein mehrfacher DDR-Meisterschaftsteilnehmer. Beide kommen aber höchstens für den Turniersieg in Frage. Die Berliner Meisterschaft der Senioren bleibt ihnen verwehrt. Hier liegen Werner Püschel, Lothar Kollberg und der überraschend starke Alfred Barwich am aussichtsreichsten mit 5 Punkten im Rennen. Ex Herthaner Peter Hankow ist 23. mit 4 Punkten.

Beim gleichzeitig stattfindenden Turnier der Vereinsvorsitzenden der Berliner Schachvereine, konnte sich unser 1. Vorsitzender Dr. Ferenc Toth ungeschlagen mit 6 Pkt. aus 7 Partien durchsetzen.

T u r n i e r e

Am Do. 09.02.12  19:30 2. Runde Vereinspokal 2012.
Hier ist auch der Link zum aktuellen Terminkalender auf der Hertha-06-Website
http://www.hertha06.de/schach/terminplan-hertha06.html

A u s s c h r e i b u n g e n, externe Veranstaltungen


3. Februar 10:00 Berliner Jugendeinzelmeisterschaften 2012
14:00 28. Offene Berliner Senioreneinzelmeisterschaft 2012
19:30 Blitzturnier Königsjäger (Seniorenfreizeitstätte Süd)
20:00 Blitzturnier Chemie (Hansastr 190)
Samstag, 4. Februar 10:00 28. Offene Berliner Senioreneinzelmeisterschaft 2012 inkl. Siegerehrung
10:00 Berliner Jugendeinzelmeisterschaften 2012
14:00 Bundesliga König Tegel - Hockenheim
14:00 Bundesliga SF Berlin - Baden Baden
Sonntag, 5. Februar 10:00 Bundesliga SC Eppingen - König Tegel
10:00
Bundesliga SG Trier - SF Berlin ,
Dienstag 7. Februar 19:00 Blitzturnier SC Kreuzberg
19:00 Monatsblitz SG Lichtenberg
Freitag, 10. Februar 19:00 Chess 960 Schnellschach SC Kreuzberg
20:00 Blitzturnier Tempelhof (Götzstr 34)
Sonntag, 12. Februar 09:00 BMM 6. Runde
Dienstag, 14. Februar 19:30 Jahresblitzturnier Zitadelle Spandau 
Freitag, 24. Februar 19:00 Schnellschachmeisterschaft SC Kreuzberg
19:30 Monatsblitz Friesen Lichtenberg
Samstag, 25. Februar 11:00  SK Babic 3. Memorial-Turnier FM Dragojle Babic
Dienstag, 28. Februar 19:30 Schach 960-Blitz Zitadelle Spandau
20:00 Blitzmeisterschaft GW Baumschulenweg


Mehr unter:
http://www.berlinerschachverband.de/termine/monat.html (alle wiederkehrenden Turnierserien)
http://www.berlinerschachverband.de/termine/index.html?viewmonth=200999 http://www.berlinerschachverband.de/wiki/upload/b/ba/Termine0910.pdf
http://www.schachlinks.com/cgi-bin/admin/action-kalender.html
http://www.chessorg.de/turniere.php
http://pro.chessmix.de/Schachturniere/


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