Rätselecke


Lösung: Diese Partie wurde zwischen Stephan Levitsky und Frank Marshall in Breslau im Jahre 1912 – ein Oldtimer sozusagen – gespielt. Nach dem Zug 1. … Dg3! gab Stephan Levitsky auf. Alle Varianten verlieren für Weiß. Das Nehmen der Dame mit einem der Bauern verliert sofort: 2. hxg3 Se2# oder 2. fxg3 Se2+ 3. Kh1 Txf1#. Und ebenfalls das Nehmen mit der Dame hilft nicht: 2. Dxg3 Se2+ 3. Kh1 Sg3+ (wieder darf der f Bauer nicht nehmen) 4. Kg1 Se2+ und Schwarz verbleibt mit einer Mehrfigur.
II. Wie bewerten sie diese Stellung? Es wird eine günstige Fortsetzung für Weiß gesucht. Vorsicht, die Lösung ist nicht einfach. Weiß ist am Zug.
Lösung: Die Partie wurde zwischen Sergey Karjakin, der jetzt für Russland spielt, und Z. Efimenko beim 12.ten Karpov Int. Poikovsky Turnier im Oktober vergangenes Jahr gespielt. Die Idee von Weiß ist sehr schön aber schwer zu sehen. Sergey setzte mit 1. Lh6! fort. Schwarz antwortete 1. ... Sxe4 (das Nehmen des Läufers ist günstig für Weiß 1. … gxh6 2. Dg3+ Sg4 4. Dxg4+ Dg6 5. Se7+ Kg7 6. Sxg6 Lxg4 7. Sxf8 Kxf8 und Weiß verbleibt mit einer Qualität mehr, ebenso nach 1. … Se8 2. Dg3 Df6 3. Lg5 De6 4. Le7). 2. Dg4 (einziger Zug) g6 (g5 ändert nichts) 3. Sxe4 Dxf5 4. Dxf5 Lf5 5. Sf6+ Kh8 6. Lxf8 Txf8 mit weißem Vorteil und S. Karjakin gewann in der Folge die Partie.
I. Der schwarze Turm ist wieder nach b8 zurückgegangen. Weshalb war das keine gute Idee? Weiß ist am Zug.
II. Weiß hat für den Angriff eine Figur geopfert. Wie geht es weiter, Weiß ist am Zug?
© 2009 Werner L. CFC Hertha 06 e.V.,Schachabteilung ... | Home | | Disclaimer |